Wieso dich Routinen schneller an dein Ziel bringen

Fragst Du dich manchmal auch, wieso Du in schlechte Verhaltensmuster verfällst, obwohl Du dir etwas ganz anderes vorgenommen hast? Sei es der Apfel am Mittag, der dann doch zu Kuchen wurde oder das Training am Abend, das zu einem entspannten Filmeabend wurde. Die Erklärung ist ganz einfach. Du hast keine Routine! Und so hart es klingt, ohne Routine wird der Erfolg auf sich warten lassen.

 

Wieso Du schlechte Gewohnheiten hast

Ganz einfach, weil es leicht ist! Dein Alltag besteht fast nur aus Routinen. Wenn Du nach Hause kommst und das Sofa siehst, ist es normal für dich, dich dort hinzusetzen. Diese Handlung ist so verankert, dass Du nichtmal darüber nachdenkst. Du machst es einfach. Dann wieder aufzustehen kostet Willenskraft. Hier liegt das Problem! Die Studien von Roy Baumeister, einem Psychologen aus den USA, besagen, dass Menschen nur begrenzt Willenskraft zur Verfügung haben. Routinen hingegen brauchen keine Willenskraft, weshalb die gekoppelten Handlungen weniger Energie benötigen.

 

Warum brauchst Du Routinen?

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Fitness ist ein guter Ausgleich zum stressigen Alltag!

Wie bereits gesagt, braucht typisches Verhalten weniger Energie. Wenn Du morgens aufstehst, denkst Du ja auch nicht darüber nach, ob Du Zähne putzt oder nicht. Du machst es einfach. Genau so muss es mit dem Training und der guten Ernährung werden. Das Ganze wird dir dann nicht nur aus sportlicher Sicht etwas bringen.

Jeder kennt es, man hat eine stressige Woche und ist jeden Abend total kaputt. Wenn Du es schaffst, auch in solchen Situationen deine guten Routinen beizubehalten, verspreche ich dir, wirst Du weniger gestresst sein. Gewohnheiten geben dir Halt. Gute Ernährung gibt dir Kraft und Konzentration. Training baut Stress ab und dient als Ausgleich.

Nun möchte ich dir natürlich auch noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, mit denen Du routinierter werden kannst.

 

Deine 3 Schritte, um Routinen umzusetzen

1) Der 30-Tage-Gameplan

Wieso 30 Tage? So lange dauert es in der Regel, bis sich neue Gewohnheiten durchsetzen. Es ist ganz einfach. Du machst dir eine 30 Tage Plan, in dem Du genau aufschreibst wann Du trainiert, wann Du lernst, oder was auch immer Du umsetzen willst.

Formuliere deine Aufgaben präzise.

Also schreibe nicht nur „Sport machen“, sondern schreibe genau was Du machen wirst, beispielsweise „20 Minuten HIIT auf dem Laufband“.

Mache in diesen 30 Tagen keine Ausnahmen. Auch wenn es schwer wird, quäl dich durch. Das Ergebnis ist es wert.

2) Suche dir Trigger

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Bücher sind ein guter Trigger, um zum Lernen zu animieren!

Das Wort Trigger hört man immer mal wieder hier und da. Es meint ganz einfach Auslöser. Es gibt gute und schlechte Trigger. Wie vorhin schon gesagt, wenn Du morgens ins Bad gehst, putzt du Zähne, also ist das Bad ein guter Auslöser. Das Sofa ist hingegen ein schlechter Auslöser.

Ein paar Trigger, die leicht zu integrieren sind:

  • stelle deine Laufschuhe neben die Tür, so wirst du immer wieder dran erinnert
  • räume schlechte Lebensmittel aus deinem Sichtfeld und stelle gute Lebensmittel in Griffweite
  • lege ein Buch auf den Wohnzimmertisch, statt der Fernbedienung

Du solltest versuchen, gute Trigger zu erzeugen und schlechte zu eliminieren.

3) Beziehe dein soziales Umfeld mit ein

Wer enttäuscht schon gern seine engsten Vertrauten? Niemand. So kannst Du den sozialen Druck zu deinem Vorteil machen. Erzähle deinen Freunden und deiner Familie, was Du in den nächsten 30 Tagen umsetzen willst. Gib ihnen am besten einen Zettel mit deinen Zielen und bitte sie, nach abgelaufener Zeit nachzufragen, wie es läuft. Du wirst dich gezwungen sehen, deine Ziele auch in der angegebenen Zeit zu erfüllen.

Eine weitere Methode ist die App Pact. Dort gibst du ein wöchentliches Ziel an. Wenn Du es nicht erreichst, musst Du 5€ zahlen. Schaffst Du es doch, verdienst Du von dem Geld der Leute, die ihre Ziele nicht erreicht haben!

 

Fazit – 30 Tage Disziplin sind die halbe Miete

Wenn Du nur 30 Tage am Ball bleibst, wirst du garantiert deine Routinen ändern. Klar hat jeder mal Tage an denen er nicht so motiviert ist, auch Nico und ich. Hier machen dann die Gewohnheiten den entscheidenden Unterschied.

Noch ein letzter Tipp: Versuche nicht zu viel auf einmal zu ändern! 1 bis 2 Routinen auf einmal sind machbar, mehr wird dich nur überfordern.

Hinterlasse uns gerne einen Kommentar, ob Du es geschafft hast oder erzähle uns deine Ziele!