Supplements: Kreatin – Scam oder Muss?

 

In vielen Studios gibt es regelmäßig Diskussionen über die Einnahme von Kreatin, für wen es sinnvoll ist, etc. Auch die Supplementindustrie verspricht mit neuen Produkten bessere Wirkungen und weniger Nebenwirkungen. Wir versuchen hier ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen. Wir werden aufklären, was sich lohnt und was nicht.

 

Was ist Kreatin überhaupt und was bringt es?

Kreatin ist eine Verbindung, die der Körper benötigt, um aus Makronährstoffen Energie zu gewinnen. Es ist also ein Stoff, den der Körper zum Überleben braucht. Der Körper produziert selbst ein Teil seines Bedarfs und ein weiterer Teil wird durch die Nahrung zugeführt. Viele Lebensmittel enthalten Kreatin, beispielsweise rotes Fleisch.

 

Wieso sollte man dann Kreatin nehmen?

Als Sportler hat man natürlich einen viel höheren Energieverbrauch als andere Menschen. Deshalb benötigt der Körper mehr Kreatin um optimal zu funktionieren. Da dieser hohe Bedarf schwer über die Nahrung zu decken ist, macht eine Supplementation für die meisten Sportler Sinn.

 

Für wen ist Kreatin ein sinnvolles Supplement?

Grundsätzlich macht Kreatin für jeden gesunden Sportler Sinn. Jedoch gibt es Sportler, für die es den Weg zu neuen Bestleistungen ebnen kann. Steckt man beispielsweise auf einem Plateau fest und kann sich trotz Periodisierung oder anderen Techniken nicht mehr steigern, ist eine Supplementation ein guter Weg wieder Progression zu erzielen. Durch die Einlagerung von Kohlenhydraten und Wasser in den Muskeln steigt das Körpergewicht und die Leistungsfähigkeit. Achtung: Menschen mit einer Nieren- oder sonstigen Erkrankung sollten kein Kreatin nehmen oder die Supplementation zumindest mit einem Arzt besprechen.

 

Welche Form ist die Beste?

Wie bereits gesagt versucht die Supplementindustrie mit immer neuen und revolutionären Formen das Geld aus den Taschen der Kunden zu ziehen. Von diesen Formen wird gesagt einen besseren Wirkungsgrad zu haben oder ähnliche Versprechungen. Teilweise stimmen diese Behauptungen auch, aber nur in Verbindung mit anderen Stoffen. Beispielsweise ist Kreatin Ethyl Ester HCL in Fett besser löslich als andere Formen. Um diese bessere Aufnahme zu erzielen muss dementsprechend auch mehr Fett gegessen werden. Eine so hohe Fettzufuhr möchten die meisten Athleten jedoch vermeiden.

tnt-creapure-kreatin-1Unserer Meinung nach ist die beste Form von Kreatin das einfache Kreatinmonohydrat. Es wird im Kraftsport schon viele Jahre verwendet, ist am besten untersucht und am preisgünstigsten. Bei Monohydrat muss man jedoch unterscheiden zwischen normalem Monohydrat und Creapure. Creapure wird in Deutschland hergestellt, ist kontrolliert und die reinste Form auf dem Markt. Andere Kreatinmonohyrat Produkte mögen zwar “Made in Germany” sein. Das heißt aber lediglich, dass sie in Deutschland in ihre Endverpackung kamen.

 

Gibt es bei der Einnahme was zu beachten?

Grundsätzlich empfehlen wir die Einnahme von 3–5 Gramm täglich, ohne Pausen. Auf diese Weise sind die Kreatin Speicher des Körpers immer ausreichend gefüllt. Von jeglichen Kuren, um den Speicher zu “erhöhen” oder ähnlichem, halten wir nichts.

Bei der Dauereinnahme sollte man jedoch darauf achten genug zu trinken. Wie bereits gesagt zieht Kreatin Kohlenhydrate und Wasser in die Muskeln. Dieses Wasser fehlt bei zu geringer Zufuhr an anderer Stelle und kann Nebenwirkungen verursachen.

 

Fazit

Kreatin ist natürlich kein Muss für Sportler. Dennoch ist des das sinnvollste Supplement auf dem Markt. Jeder Sportler, der ein Plateau überwinden oder einfach seine Leistungen maximieren möchte, sollte nicht darauf verzichten.

Nimmt man Creapure geht man auch jeglichem Scam und Marketing Techniken der Industrie aus dem Weg.

 

Quellen:

(1) http://www.rosenfluh.ch/images/stories/publikationen/sze/2008-05/11_Kreatin_5.08.pdf

 

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