Das Aufwärmen vor dem Training – der unterschätzte Vorteil

Viele Fitnessstudio-Besucher sehen das Aufwärmen vor dem Krafttraining als Zeitverschwendung. Deshalb wird es oftmals übersprungen und direkt mit dem Training angefangen.

Doch manch einer stellt sich die Frage ob das Aufwärmen vor dem eigentlichen Krafttraining Sinn macht, da der eigentliche Trainingsreiz doch im Training selbst gesetzt wird.

 

Kannst Du auf das Aufwärmen vor dem Krafttraining verzichten?

aufwärmen vor dem training

Die Faszienrolle als Teil des Warmups.

Die Antwort ist ganz klar: Nein.

Um dir zu verdeutlichen wieso das so ist, passt folgender Vergleich ganz gut. Würdest Du in dein Auto steigen und das Gaspedal nach dem Starten sofort ganz durchdrücken? Vermutlich nicht. Also wieso sollten wir unseren Körper in kaltem Zustand gleich voll belasten?

Für viele spielt der Faktor Zeit dabei eine wichtige Rolle. Die 10 Minuten für das Warmup werden lieber in das Krafttraining investiert, davon hat man doch schließlich mehr. Doch dies ist leider ein weitverbreiteter Irrglaube, denn der Körper ist ohne Aufwärmen sehr anfällig für Verletzungen. Du riskierst also zwangsweise Verletzungen an Muskeln, Sehnen und Gelenken, welche dich für Wochen aus dem Training werfen können.

 

Das Warmup als Vorteil nutzen

Wenn Du jetzt immer noch nicht davon überzeugt bist, dass Du dich vor der eigentlichen Trainingseinheit ordentlich aufwärmen solltest, überzeugt dich dieser Punkt mit Sicherheit:

Durch das Aufwärmen hast Du mehr Kraft und bewegst dadurch auch mehr Gewicht.

Das Warmup hat also einen direkten Einfluss auf deine Trainingsleistung. Dies liegt daran, dass man durch das Aufwärmen Blut in die Muskeln pumpt und sie dadurch aufgewärmt werden. Warmes Muskelgewebe ist allgemein belastbarer und weniger anfällig für schmerzhafte Verletzungen wie Zerrungen und Muskelfaserrisse.

 

Wie wärme ich mich richtig auf?

Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, da es natürlich auch etwas mit deinem Training zu tuen hat wie das Warmup auszusehen hat.aufwärmen vor dem training

Was jedoch immer gut funktioniert ist zuerst ein allgemeines Warmup um den Körper auf Temperatur zu bringen, um dann im zweiten Teil etwas spezifischer zu werden. Das Aufwärmen vor dem Training teilt sich also so:

  1. Allgemeines Aufwärmen (zum Beispiel Radfahren, Stepper oder Laufband)
  2. spezifisches Aufwärmen (bereitet die Muskelgruppe auf die Belastung vor)

Ich persönlich integriere auch in jedes Warmup etwas Beweglichkeitstraining, das heißt Mobility-Übungen. Vor dem Beintraining macht zum Beispiel der Einsatz einer Faszienrolle definitiv Sinn.

 

Fazit – Trainingserfolg mit richtigem Aufwärmen maximieren

Mit einem kleinen Aufwand von wenigen Minuten, hast Du die Möglichkeit deinen Trainingserfolg zu maximieren und die Trainingseinheiten effektiver zu machen. Außerdem hast Du einen klaren Vorteil, da Du dadurch Verletzungen vermeidest und langfristig Erfolge im Training erreichen kannst.

Um das Warmup effektiv zu gestalten, solltest Du zu Beginn mit leichter Intensität beginnen und gegen Beginn der Trainingseinheit die Intensität erhöhen. Dies verschafft beim Training mit schweren Gewichten einen Vorteil und reduziert das Verletzungsrisiko deutlich.

Wie wärmst Du dich vor dem Training auf? Hast Du ein bestimmtest Ritual? Schreibe uns gerne einen Kommentar zu deinen Erfahrungen.

 

In 30 Tagen mehr Leistung, ein besseres Körpergefühl und frei von Schmerzen

 
mobilityplan cover
Ebook "3 Gesetze der Mobility, welche Dich auf ein neues Level bringen" + unseren Mobilityplan